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JAPAN: YAKUSHIMA BIO-TEEGARTEN DER FAMILIE WATANABE

  

Der biologische Teegarten der Familie Watanabe befindet sich auf Yakushima, einer kleinen, paradiesisch schönen Insel ganz im Süden Japans, etwa 160km südlich der Stadt Kagoshima. Yakushima gehört zwar zur Präfektur Kagoshima, die maßgeblich von Teenanbau geprägt ist, doch auf der kleinen Insel Yakushima, die größtenteils sehr bergig ist, finden sich nur kleine Flächen in der Nähe der Küste, auf den Teeanbau überhaupt möglich ist.

  


Von Links: Mankichi Watanabe, Frau Watanabe, Frau Goto, und Mankichis Ernte-Team

  

Frau Goto (blaue Kleidung), die in den 1990er Jahren ein Buch über die Veränderung des Ernährungsstils in Japan las, stieß dabei auf den Gedanken des ökologischen Landbaus. Mankichi Watanabe, der ohnehin einen starken Bezug zur Natur hatte, aber bis zu jener Zeit noch keinen wirklichen Bio-Anbau betrieb, ließ sich von Grau Goto schnell für die Idee des biologischen Teenanbaus begeistern. Seither wird Mankichi Watanabes Teegarten biologisch bewirtschaftet, und seit nunmehr weit mehr als 10 Jahren auch entsprechend zertifiziert.

[ Mehr zum biologischen Teegarten von Mankichi Watanabe: watanabe-yakushima.com ]

  

Gruener Tee in seinen unterschiedlichsten Ausprägungen gehöhrt selbstverständlich zum Sortiment des Gartens von Mankichi Watanabe, der sowohl grünen Tee in beschattetem Anbau [kabuse saibai] als in unbeschattetem Anbau [roji saibai] herstellt und verarbeitet. Einer seiner feinsten grünen Tees ist sicherlich der hierzulande mittlerweile schon recht bekannte "Watanabe Tokujou Kabuse Asatsuyu", für den wie der Namen schon sagt, Mankichi Watanabe vornehmlich die im Bio-Anbau sehr selten anzutreffenden Teestrauchvarietät Asatsuyu verwendet.

Seinem künstlerischen, inspirierten Schaffen verleiht Mankichi Watanabe allerdings besonderen Ausdruck in Form seinen Schwarztees "Watanabe Kanaya Midori Koucha", der er aus einer Strauchvarietät hertellt, die eigentlich für die Herstellung von Grünem Tee gedacht ist. Gerade dieser außergewöhnliche Einsatz der Strauchvarietät Kanaya Midori, sowie besonders auch die zweijährige Lagerung, lassen zusammen mit Mankichi Watanabes Gespür bei der Herstellung einen fantastisch frisch-zitronig durftenden, inspirierenden scharzen Tee entstehen.

  




  

Die Bio Grüntee- und Schwarzteesorten von Familie Watanabe

  


Watanabe Asatsuyu Tokujou Kabusecha (bio)

Für diesen elegant feinen Kabusecha aus biologischen Anbau, beschattet Familie Watanabe vor allem die Sträucher der Teestrauchvarietät Asatsuyu. Das Attribut „Tokujou“ weist daraufhin, dass es sich um besonders gehobenes Blattgut der ersten Ernte handelt.

Das Blattgut dieses Tokujou Kabuse, bei dem es sich um die höchste Qualität der regulären ersten Ernte (also nicht Vorernte: Shincha) handelt, ist perfekt sortiert, und begeistert durch sein tiefes Grün. Die duftend floralen Noten bilden eine abgerundete Komposition mit der Frische, Süße und Milde des Tees.

Erhältlich in 100g

  

Watanabe Genmaicha (bio)

Im Unterschied zu Genmaicha-Sorten anderer Teegärten, die vorwiegend als einfaches Getränk zu einer Mahlzeit verwendet werden, fasziniert der biologische Genmaicha von Mankichi Watanabe durch seinen eleganten Stil. Als erstes fällt auf, das sehr feines, intensiv grünes Blattgut Verwendung findet, während bei den meisten Genmaicha-Sorten eher einfaches, großstrukturiertes Blattgut wie etwa Bancha zum Einsatz kommt. Zudem, und dies ist noch deutlich spezieller, kauft Mankichi Watanabe ungerösteten Bio-Reis in Kyushu ein, den sein Team dann selbst röstet.

Der biologische Genmaicha von Familie Watanabe ist daher ein Tee, der durch die hauseigene Röstung des Reises zu 100% den Charakter des Gartens Watanabe trägt. Zudem begeistert er durch eine angenehme, eben nicht zu starke Süße.


Erhältlich in 100g oder 1kg

  

Watanabe Kanaya Midori Koucha - Schwarzer Tee (bio)

Für diesen eleganten schwarzen Tee erntet Mankichi Watanabe mit seinem Team ausschließlich die Blätter der Varietät Kanaya Midori, die im Regelfall für die Herstellung von grünem Tee Verwendung findet. Bereits die Tatsache, dass Herr Watanabe keine für Schwarztee übliche Strauchvarietät wie etwas Benifuuki erntet, bildet eine wichtige Basis für den faszinierenden Charakter dieses Schwarztees.

Da die für schwarzen Tee typischen floralen Nuancen aus den Bitterstoffen des Blattguts entstehen, ja durch den geschickt gesteuerten Fermentationsprozess in eben diese Nuancen umgewandelt werden, verwendet Mankichi Watanabe nicht nur die Blätter der ersten Ernte, sondern auch der zweiten und teilweise sogar dritten Ernte, denn diese Blätter profitieren von einer deutlich stärkeren Sonneneinstrahlung. Einen faszinierenden Schwarztee herzustellen erfordert selbstverständlich eine vollkommen andere Denkweise, als einen eleganten Grüntee herzustellen, da bei erst genanntem die Umwandlung der in den Blättern vorhandenen Stoffe die Grundlage bildet, während bei zweitem die weitestgehende Erhaltung der in den Blättern enthaltenen Stoffe als Ziel angesehen werden kann.

Eine weitere, für das charakteristische, lebendige Aroma des Watanabe Kanaya Midori Koucha wesentliche Eigenschaft ist zudem, dass Mankichi Watanabe seinen Schwarztee erst nach etwa zwei Jahren „frei gibt“. Davor bietet er ihn nicht an. Während man denken könnte, die Lagerung würde er ein schweres Aroma hervorbringen, so ist jedoch genau das Gegenteil der Fall. Der hoch-aromatische Kanaya Midori Schwarztee von Mankichi Watanabe begeistert durch seine lebendige Leichtigkeit, die aber mit einer intensiven Tiefe auf inspirierende Weise verwoben ist. Ein außergewöhnlicher und zugleich eleganter Schwarztee.

Erhältlich in 100g oder 1kg

  

Watanabe Karigane Kukicha (bio)

Für den biologisch angebauten Watanabe Karigane Kukicha erntet Familie Watanabe Blattgut von verschiedenen ihrer zahlreichen Teestrauchvarietäten (u.a. Asatsuyu, Yabukita und Sae Midori), und sortiert nach der Dämpfung, dem Kneten, Rollen und Trocknen der Blätten, das Blattgut mit einer besonderen Sortiermaschine, die die Blattsteile (kuki) von den Blättern separiert. Wie leicht nachvollziehbar ist, prägt die genaue Funktionsweise der Sortiermaschine den Charakter des nach der Sortierung entstandenen Tees.

Wichtig für den Charakter des Watanabe Karigane Kukicha ist, dass bei der Sortierung zwar die „normalen“ Blätter aussortiert werden, aber feine Blättchen und Blattkospen zusammen mit den feinen Blattstielen zum Blattgut dieses Kukicha zählen. Ein schönes Kukicha der ersten Ernte.

Erhältlich in 100g oder 1kg

  
 

Watanabe Kabuse Shincha (bio)

Mankichi Watanabe liebt seinen Teegarten, der sich auf der Insel Yakushima, einem wirklichen Naturparadies, befindet. Die Liebe zur Natur und seinem Teegarten spürt man deutlich in den Tees von Mankichi, dem die Diversität seiner Teesträucher viel bedeutet. Für diesen feinen Shincha, von dem pro Jahr nur 25kg hergestellt werden, erntet Mankichi Watanabe diejenigen Strauchsorten, die besonders früh austreiben, und die zudem für ihre eleganten, fein-süßlichen, frühlingshaften Nuancen bekannt sind.

So bilden die drei recht seltenen Strauchsorten Kuritawase (diese ist uns von anderen Gärten noch gar nicht bekannt), Sae Midori und Asatsuyu den Blend des Watanabe Kabuse Shincha. Wie der Namen schon sagt, handelt es sich hierbei nicht um einen „normalen“ Shincha aus unbeschattetem Anbau, sondern um einen Frühjahrstee, für den die Teesträucher beschattet wurden.

Erhältlich in 50g (nur im Frühjahr/ Frühsommer verfügbar)