MARIMO tea - Teeproduktion, Import & Großhandel
     

 

Japan-Reise-Blog Teil 2

17.05.2013

Heute nehmen wir Abschied von den Morimotos. Morgens kurz vor neun geht unser Flug von Miyazaki nach Nagoya. Der Abreise fällt schwer, sind wir doch in den letzten sechs Wochen zu einer großen Familie zusammen gewachsen. In Nagoya haben wir einen Tag Aufenthalt bis zu unserem Rückflug. Zum Glück liegt Mie nicht all zu weit entfernt, und so wir machen uns auf den Weg zum Teegarten von Familie Hayashi. 

Foto: Iwao Hayashi

Während gestern in Miyazaki der letzte Verarbeitungstag der Nachernte (Bancha) der ersten Ernte stattgefunden hat, ist die erste Sencha-Ernte in Mie noch in vollem Gange. In diesem Jahr hat die Wetterlage den Teebüschen ganz schön zugesetzt. erst war es zu warm, sodass sehr früh die neuen Blätter schon anfingen zu wachsen, und dann kamen aber noch einmal zwei Tage mit Frost. In Mie ist dadurch ein großer Teil der Ernte abgefroren. Iwao Hayashi meinte heute aber zu uns, dass die Büsche, die nicht vom Frost beeinträchtigt wurden ganz besonders leckeren Tee geliefert haben. 

Wir sind fasziniert mit wie viel Begeisterung, Freude und Können der mittlerweile 76jährige seit über 50 Jahren hervorragenden Bio-Grüntee herstellt. Heute erfahren wir  interessante Details über die Strauchsorten der Hayashi-Tees. Während einige Sorten fast ausschließlich aus Blättern der Yabukita bestehen, so verwendet er für andere Sorten auch einen beträchtlichen Teil von samengezogenen Sträuchern [Zairai-shu].

Morgen früh geht es zurück nach Frankfurt.

16.05.2013

Shigeru ist heute besonders früh aufgestanden um die Bancha-Blätter, die er gestern gesterntet hat, zu verarbeiten. Für uns ist es nun für dieses Jahr auch der letzte Tag bei der Teeverarbeitung. Jeden Tag im Teegarten begleitet uns auch Shigerus Mutter Fumie Morimoto, und nebenbei erfahren wir einiges über die Anfänge des Morimoto Teegartens.

Foto: Fumie Morimoto

Wir arbeiten heute nebenbei weiter an einem kurzen Dokumentarfilm, mit dem wir vor einigen Wochen begonnen haben. Zu unserer Präsentation am 7.7.2013, bei der wir auch einige neue fantastische Teesorten verschiedener Gärten vorstellen, werden wir diesen Film erstmals zeigen.

14. - 15.05.2013

Wir widmen uns wieder der finalen Erhitzung. Diesmal ist der Miyazaki Tokujou Sencha dran. Haruyo Morimoto stellt die Temperatur und Erhitzungszeit ein und wir liefern den Tee nach, sodass die kleine Maschine im Prinzip zwei ganze Tage durchläuft.

13.05.2013

Unser letzter Tag bei Narieda beginnt mit einem Besuch seiner Schüler, die sich zusammen mit ihm in Hayato regelmäßig treffen. Dabei treffen wir auch eine seiner Schülerinnen, die uns im vorigen Jahr zum Kirishima Schrein brachte. Am Nachmittag widmen wir uns den neuen Keramiken. Am Morgen öffnete Narieda nämlich seinen Ofen und wir sind gespannt, was er diesmal gefertigt hat. Wir können uns nicht zurück halten und nehmen auch von diesem Brand einige schöne Keramiken mit nach Deutschland.

Am Abend kehren wir wieder nach Kawaminami zurück.


12.05.2013

Heute begeben wir uns auf Spurensuche nach Nariedas Quellen der Inspiration – wir erkunden die Vulkane des Kirishima-Gebirges. 



Foto: Die berühmten pinkfarbenen Blüten vor dem Takachiho-no Mine, einem Vulkan des Kirishima-Gebirges

Neben dem dunkelgrauen Vulkangestein, das uns einerseits an die Werke aus dunklem Ton erinnert, wie etwa die Serie der Gyokuro Kyusu von 2012, und andererseits auch an die Matchaschalen mit Ascheanflugglasur von 2011, rufen uns die kleinen pinken Blüten die starken Farbkontraste und die schrillen rotvioletten und pinkrosafarbenen Glasuren ins Gedächtnis, die Narieda in immer wieder neuen Variationen in Szene zu setzen vermag.



Foto: Ausblick vom höchsten Punkt des Karakuni-dake auf den nahegelegenen Kratersee

Wer noch eine unvergleichlich ruhende Matchaschale von Narieda aus dem Jahr 2007 im Gedächtnis trägt, deren wunderschön strukturiert moosgrüne Glasur er erneut 2010 und 2012 einsetzte, erlebt vielleicht beim Anblick der aus der Ferne wie Moos wirkenden Büsche zum in der Fläche benachbarten Grün der Zedern denselben Gedankenblitz wie wir. Intensiv an die Wabi-Ästhetik der japanischen Teezeremonie erinnern diese, und noch vielmehr das trockene Gestrüpp im Vordergrund des obigen Bildes. Bei seinen neuesten Werken setzt Narieda nicht nur diese hell-beigen Töne wieder vermehrt ein, sondern auch einen speziellen Brand, bei dem trocknenes Stroh im Ofen über die unglasierten Keramiken gelegt wird, und ein verschwiegenes, hell-mattes Schimmern ins Leben ruft.


11.05.2013

Nachdem nun der wichtigste Teil der ersten Ernte geschafft ist, und auch für unseren Transport nach Deutschland ein Großteil fertig verpackt ist, lassen wir die Arbeit im Teegarten für einen Tag ruhen. Schon bei unserer Ankunft in Japan haben wir die Morimotos gefragt ob sie auch in diesem Jahr wieder mit uns zusammen zu Narieda Shinichiro fahren möchten. Die Morimotos sind richtige Narieda-Fans und so hatten wir vereinbart, nach der ersten Ernte nach Kirishima zu fahren. Etwa zwei Stunden fahren wir mit dem Auto durch das wunderschöne Kirishima-Gebirge bis wir am frühen Nachmittag bei Narieda ankommen. Gemeinsam schauen wir uns um und gleich fällt Haruyo eine schwarze Gyokuro-Kyusu ins Auge und meint, dass die doch etwas für uns sei. Voriges Jahr hatte Narieda speziell für uns diese Gyokuro-Kyusu hergestellt und eine noch für sich übrig behalten. In diesem Jahr hat er sich aber wieder etwas Neues einfallen lassen und wir haben auch wieder einige sehr schöne Stücke mit im Gepäck.

Foto: Narieda, Familie Morimoto und MARIMO

Für ein nettes Zusammensein mit dem ein oder anderen Bier bleiben wir noch alle zusammen bis sich die Morimotos abends wieder auf den Heimweg machen. Morgen möchten sie noch Bancha ernten. Wir lassen den Abend gemeinsam mit Narieda, seinem Bruder und dessen Frau ausklingen.

07.05.-10.05.2013

Unsere hi-ire Woche: Durch die finale Erhitzung entfaltet sich das Aroma und es entwickelt sich die gewünschte Süße. Alle Kabusecha-Varietäten sind nun geschafft und für den Transport nach Deutschland abgepackt. Während Shigeru an der großen hi-ire Maschine die eher großblättrigen Tees verarbeitet, widmen wir uns den besonders feinen Tokujou-Qualitäten. Von Deutschland aus dachten wir immer, dass alles so einfach geht, da wir nur in Großgebinden einkaufen, aber selbst diese fertig zu machen dauert einfach. So haben wir jetzt erst die Hälfte der Tokujou-Qualität fertig gepackt, die andere Hälfte folgt dann nächste Woche. Einen neuen Tee  durften wir heute auch fertigstellen, unseren Fukamushi Sencha aus Oku Yutaka-Pflanzen. Er ist genial geworden, tief-grün und angenehm süß.

Es ist so schön auch zu sehen, wie viel Spaß es vor allem Shigeru macht, sowohl alte Traditionen wieder zu beleben, als auch Neues auszuprobieren. Wir sind stolz auf ihn. Für Haruyo heißt das leider mehr Arbeit, denn sie kümmert sich auch um die Bio-Zertifizierung und muss daher alles einzeln dokumentieren. Morgen fahren wir nach Kirishima und besuchen alle zusammen Narieda Shinichiro.


06.05.2013

Gleich nach dem Aufstehen schauen wir, wie es den gestern geernteten Bancha-Blättern geht: Uns strömt ein betörender, blumiger Duft entgegen. Durch das Welken über Nacht hat sich der Duft noch verstärkt und wir sind ganz gespannt, wie der fertige Bancha schmeckt. Nachdem der Tee fertig produziert war, stand jedoch zunächst noch einmal die Reinigung der Anlagen auf dem Plan. Da die Bancha-Blätter etwas stärker sind, als die feinen Sencha-Blätter geht es heute vergleichsweise schnell alles sauber zu bekommen. Diesmal mussten wir besonders gründlich arbeiten, da wir unsere Tees noch einmal fein sortieren und dafür die Sortieranlage brauchen. Kein Staubkorn vom Bancha sollte noch in den Anlagen sein um den feinen Sencha zu beeinträchtigen. Wir schaffen es gerade noch den Yutaka Midori Tee zu trocknen, zu sortieren und für die finale Erhitzung bereit zu machen.


Foto: Morimoto Tokujou Kabusecha - noch nicht ganz fertig

Morgen ist dann hi-ire-Tag (finale Erhitzung). Am Abend schaffen wir es auch noch den fertig produzierten Bancha zu probieren und sind begeistert, der blumige Duft findet sich auch im Aufguss wieder. Nun warten die Bancha-Blätter aber noch auf den zweiten Teil, der dann von den Sträuchern stammt, die für den Tokujou Sencha geerntet wurden. Haruyo hat uns beim Abendessen noch erklärt, dass etwa 2 Wochen zwischen erster Sencha-Ernte und Bancha-Ernte liegen sollten.

05.05.2013

Die Teefelder von denen Mitte April der Shincha geerntet wurde, konnten heute für den Bancha noch einmal geerntet werden. Bei der Shincha-Ernte haben wir nur die obersten Blätter geerntet. Da dabei auch die Blattknospen mit abgeschnitten wurden, wachsen die Pflanzen nun erst einmal nicht weiter nach oben, sondern vergrößern zunächst die bereits gebildeten, jedoch nicht abgeernteten Blätter. Die Ernte der Felder 12 (Yutaka Midori), 10 (saki Midori), 1 (Yutaka Midori) und 5 (Saki Midori) wird in der Verarbeitungshalle gesammelt und unter Zufuhr kalter Luft über Nacht etwas welken gelassen.

Foto: Frische Bancha-Blätter warten darauf gedämpft und getrocknet zu werden

Die Produktion geht also morgen erst weiter. Den Nachmittag verbringen wir zusammen mit Tae bei den Yatogi Wasserfällen und besorgen auf dem Weg frisches Quellwasser, mit dem wir die neuen Tees noch einmal genießen.

04.05.2013

Es ist geschafft, noch vor dem Mittagessen sind wir mit dem Ernten fertig. Nachdem wir mit Teegarten 6 fertig sind, haben wir noch 6 Reihen Benifuuki zu bewältigen. Am Abend heißt es dann, die erste Ernte ist abgeschlossen. Nachdem alle etwas ausgepowert sind, macht sich Erleichterung breit. Wir haben die erste Ernte geschafft, es gab keine schlimmen Zwischenfälle: Niemand hat sich verletzt, der Teegarten ist vom Frost weitgehend verschont geblieben und wir haben sehr guten Tee produziert. Nach dem  Abendessen machen wir alle zusammen einen Spaziergang und lassen ein bisschen die Seele baumeln.

Eines haben wir jedoch ausgeblendet: für den Yanagicha/ Bancha müssen wir morgen noch einmal raus auf die Teefelder. Entgegen unserer Annahme, dass vergleichsweise viel Bancha produziert würde, ist die Menge vergleichsweise gering, sodass schon jetzt etwa die Hälfte an MARIMO geht. 

03.05.2013

Heute sollte eigentlich unser letzter regulärer Ernte-Tag für die Sencha-Produktion sein, im Teegarten Nr.2 sind noch etwa zwei Drittel der Yabukita-Büsche zu ernten und Teegarten Nr.6 steht auch noch an. Da wir nach Abschluss der Ernte in Teegarten 2 aber merken, wie viel Tee nun noch verarbeitet werden muss, wird die Ernte von Teegarten Nr. 6 dann doch auf den darauffolgenden Morgen verschoben. Wir ernten also nur im Teegarten Nr. 2, haben aber trotzdem bis 21 Uhr zu tun. Obwohl die Yabukita-Büsche immer etwas ruppig aussehen, haben sie doch diesmal einen ganz guten Ertrag gebracht. Teegarten Nr.2 ist zusammen mit Teegarten Nr. 1 auf etwa 200m Höhe gelegen. Die Yabukita-Sträucher, die dort oben wachsen gelten für Shigeru als die geschmacklich besten. Sie sind ein Hauptbestandteil unseres Miyazaki Tokujou Sencha. 


02.05.2013

Vormittags ernten wir heute die sehr lang beschatteten Sträucher der Varietät Minami Sayaka im Teegarten Nr.8. Schon von Natur aus sind die Minami Sayaka Pflanzen satt grün. Durch die zusätzliche Beschattung wird das noch verstärkt. Nach dem Mittagessen schaffen wir noch etwa ein Drittel der Yabukita-Pflanzen in Teegarten Nr.2 zu ernten bevor wir in Richtung Miyazaki City aufbrechen um Nina zum Flughafen zu bringen.

Foto: Abschied von Nina

Unterwegs halten wir bei einem ganz besonderen Sushi-Restaurant und lassen den Nachmittag so gemeinsam ausklingen. Auf dem Rückweg merken wir leider erst nach etwa einer Stunde Fahrt, dass wir auf dem Expressway falsch abgebogen sind. In Kirishima, gar nicht weit entfernt vom Wohnort von Narieda Shinichiro kehren wir um und kommen erst spät abends wieder zu Hause an. Wir alle merken, dass wir in den letzten Tagen wirklich viel gearbeitet haben, und langsam lassen unsere Kräfte etwas nach. Zum Glück ist ein Ende in Sicht und zum Glück hilft seit heute auch der Ehemann von Yukie bei der Ernte und auch beim sauber machen fleißig mit. Da gerade die Golden-Weeks angefangen haben, sind auch die beiden Kinder, Shota und Naoki im Haus der Morimotos und tollen auf dem Hof herum.

01.05.2013

Heute ist ein ganz besonderer Tag, denn wir produzieren neue Teesorten, unter anderem einen Fukamushi Sencha aus Teeblättern der Varietät Oku Yutaka. Fukamushi bedeutet wörtlich übersetzt tiefer Dampf, gemeint ist, dass die Teeblätter etwas länger als üblich gedämpft werden. Shigeru entscheidet sich für eine Dämpfungsdauer von 80 Sekunden für unseren Fukamushi Sencha. Die Strauchvariante Oku Yutaka haben wir bewusst einerseits aufgrund ihres süßen Geschmacks (wird auch als natürliche Gyokuro-Pflanze bezeichnet) also auch aufgrund der Blattfestigkeit ausgewählt. Wir wollen ja keinen Teestaub produzieren sondern einen edlen feinblättrigen Tee. Am Abend sind wir ausgesprochen zufrieden, der Aufguss ist satt-grün und schmeckt fein süßlich. Gemeinsam haben wir nachmittags bis spät abends an einem Projekt gearbeitet, bei dem es um die Wiederbelebung von Teesorten geht, auf deren Herstellung die Morimotos noch bis vor etwa 20 Jahren spezialisiert waren. 

Foto: Fumie Morimoto (Shigerus Mutter) ist auch immer bei der Teeproduktion mit dabei

30.04.2013

Der Wetterbericht ist hier wirklich recht präzise: Es regnet und ist den ganzen Tag über grau. Während Shigeru einige Maschinen repariert und Haruyo schon die ersten Shincha-Lieferungen auf den Weg bringt kümmern auch wir uns etwas um die anstehenden Lieferungen, planen den nächsten Schiffstransport und machen unsere Vorbestellungen.

Foto: Shigeru, Dietmar und Yukie beim packen

Am Abend haben wir, wenn der Tee frisch produziert war immer schon probiert und schon einiges reserviert. Heute machen wir die Bestellung fest.

29.04.2013

Nervosität macht sich breit, sowohl die Yabukita-Sträucher in Teegarten 1, als auch Kanayamidori in Teegarten in Teegarten 9 sind reif geerntet zu werden. Für morgen hat sich jedoch Regen angekündigt, sodass wir beide heute ernten müssen.

Foto: Ernte in Teegarten Nr.1

Heute müssen wir also nicht nur vormittags auf die Erntemaschine, sondern den ganzen Tag bis spät nachmittags. Das geht ganz schön auf den Rücken, nicht nur weil wir uns tief herunter bücken müssen um den Tee gut in den Säcken unterzubringen, sondern auch weil wir immer aufpassen müssen nicht herunter zu fallen, da die Erntemaschine einen ganz schön durchschüttelt. Bis nachts um 2 dauert die Verarbeitung, bis auch das letzte Teeblatt sicher verpackt ist.

28.04.2013

Heute sind die Yabukita-Sträucher in Teegarten 9 dran. Wieder ernten wir vormittags, während die Verarbeitung bis abends läuft. Gegen neun packen wir den fertig verarbeiteten Aracha in Säcke. 

Foto: Yukie Morimoto, immer für einen Spaß zu haben

27.04.2013

Heute ernten wir einen kleinen Teil der Okumidori-Pflanzen von Teegarten 3 direkt neben dem Haus der Morimotos. Da wir heute nur sehr wenig geerntet haben, sind wir schon gegen halb 4 Uhr mit sauber machen fertig und machen mit Nina einen Spaziergang zum Pazifischen Ozean.
Foto: Küste vor Kawaminami, Miyazaki


Die Küste ist etwa 3 Km entfernt, von manchen Teegärten hat man einen fantastischen Blick über das Wasser. Am Strand ist nicht viel los, die Surf-Saison hat noch nicht angefangen und baden ist leider nicht gestattet. Wir nutzen die gemeinsame Zeit um gemeinsame Projekte durchzusprechen.

26.04.2013

Es ist soweit die erste Ernte geht so richtig los. Für uns heißt das, früh aufstehen und rauf die Erntemaschine und Säcke schleppen. Die Arbeitsatmosphäre ist aber sehr gut. So gegen 10 Uhr, wenn die erste Fuhre in der Verarbeitung angekommen ist, machen wir alle zusammen eine kleine Teepause, sitzen zusammen, essen etwas um uns zu stärken und dann gehts wieder raus aufs Teefeld. Heute haben wir im Teegarten 8 Yabukita geerntet. Nachmittags haben wir nicht geerntet und so ist nach dem Mittagessen etwas Zeit zum entspannen. Danach war dann aber die Fabrik zu putzen. Immer wenn tagsüber produziert wurde, muss die Verarbeitungsanlage komplett sauber gemacht werden. Normalerweise übernehmen das die beiden Töchter Tae und Yukie, in diesem Jahr unterstützen wir sie. So geht alles ein bisschen schneller.